Friedrich Kleinhapls Repertoire reicht sowohl in der Kammermusik als auch bei den Solokonzerten von der Klassik bis in die Moderne. Die Besetzungen in denen er am häufigsten konzertiert sind: Cello solo, Cello mit Klavier, Orchester, Kammerorchester, Blasorchester oder Chor. In diesen Besetzungen spielt er sowohl zahlreiche Werke des Standardrepertoires wie auch wenig gängige Werke. Regelmäßig werden Cellokonzerte für ihn komponiert und von ihm uraufgeführt.

  1. Cello solo
  2. Cello mit Klavier
  3. Cello mit Orchester
  4. Cello mit Kammerorchester
  5. Cello mit Blasorchester
  6. Cello mit Chor
  7. Cello mit Jazz Bigband

Repertoire Cello solo

„Du interpretierst die Suiten von Bach zwar neu und anders als gewohnt, aber interessant und sehr überzeugend.“ Paul Tortelier war begeistert von Friedrich Kleinhapls Zugang zu den Solosuiten von Bach. Diese Suiten stellen das Kernrepertoire für Cello solo dar. Mit seiner Interpretation der Suiten hat der Cellist bei zahlreichen Festivals große Erfolge erzielt. Die ständige Suche nach Spannungsbögen und Kontrasten zeichnet auch Friedrich Kleinhapls Solo-Programme aus. Gerne kombiniert er Bachs Suiten mit Kompositionen des 20. Jahrhunderts.

Repertoire Cello mit Klavier

Es gibt weltweit nur wenige Cello-Klavier Duos, die ständig mitenander musizieren. Friedrich Kleinhapls Duo mit dem herausragenden deutschen Pianisten Andreas Woyke (www.andreas-woyke.com) ist eines davon. Seit 2003 konzertieren die beiden Musiker weltweit als Duo, haben bisher acht CDs eingespielt. Sie wurden mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet. „In den 13 Jahren unserer Zusammenarbeit hat sich ein tiefes inneres Verständnis entwickelt. Das Musizieren in dieser Vertrautheit und Sponatneität ist für mich persönlich nicht mehr zu toppen.“ Zahlreiche internationale Journalisten schwärmen von den ausdrucksstarken und oft als vollkommen neu bezeichneten Interpretationen. Das Duo widmet sich sowohl dem klassischen Repertoire als der Moderne und Grenzgängen zu anderen Stilen.

Sehr beliebt sind Programme wie: „Pasión Tango“, „Die zwei Söhne Bachs“, „Drei Fraben Paris“, „Rebels against Time“, „Pasticcio Programme“

Repertoire Cello mit Orchester

In Friedrich Kleinhapls Repertoire befinden sich neben den großen und bekannten Cellokonzerten auch weniger bekannte und zahlreiche Konzerte, die für ihn komponiert und von ihm uraufgeführt wurden. Unter den Solkonzerten nimmt Dvoraks Cellokonzert natpürlich eine Sonderstellung ein. Kein Cellist kann sich dem  genial geschriebenen Meisterwerk entziehen, erst recht nicht Friedrich Kleinhapl, der seine Wurzeln in der Romntik sieht. „Gerade dieses Konzert mit dem Mariinsky Orchester und Valery Gergiev zu spielen ist berauschend. Doch es gibt auch zahlreiche Konzerte und Werke, die nahezu unbekannt oder vergessen, aber trotzdem faszinierend sind, wie beispielsweise die Stücke von Max Bruch.“

Cello mit Kammerorchester

„Das Repertoire für Cello und Kammerorchester wird sehr häufig auf die berühmten Werke von Haydn, Vivaldi und Boccherini reduziert. Aber vor allem im 20. Jahrhundert wurden interessante Konzerte für diese Besetzung komponiert.“ Allgemein bekannt sind in dieser Besetzung hauptsächlich die Cellokonzerte von Boccherini, Vivaldi und Haydn. Zahlreiche bekannte Komponisten wie Christoph Cech, Peter Herbert oder Dirk d´Ase haben für Friedrich Kleinhapl Cellokonzerte in kleiner Besetzung komponiert. In seinem Repertoire befinden sich  aber auch Werke bekannter Komponisten des 20. Jahrhunderts wie das erste Cellokonzert von Dmitrij Schostakoiwtsch oder das 2. Cellokonzert von Nino Rota.

Cello mit Blasorchester

Eine besondere Bedeutng unter den Solkokonzerten nimmt auch Friedrich Guldas Konzert für Cello und Blasorchester ein. Es widerspricht mit seiner stilistischen Wanderung vom Pop-Rock, zur Wiener Klassik zur Moderne bis zur österreichischer Dorf-Blasmusik allen Traditionen und Regeln der Kunst. „Ich musste mir anfangs oft Kritik von Kollegen und Journalisten anhören, dass ich mich dazu herablasse dieses Werk zu spielen. Mittlerweile hat sich das Blatt gewendet. Es gehört zu den Standardwerken der Celloliteratur. Und aus meiner Sicht völlig zu Recht: es ist nicht nur technisch brillant geschrieben, bietet dem Cellisten alle Möglichkeiten den Zuhörer zu faszinieren. Aber darüberhinaus ist auch ein einzigartiges Beispiel dafür, dass Witz und Spaß auch in der klassischen Musik ihren Platz haben. Aufgeführt z.B.  mit dem Somin Bolivar Orchester

Weitere Werke für Cello und großes Blasorchester:

Mark Ellerby: „Via Crucis“

Cello mit Chor

„Sonnengesang“ für Cello, Chor und großes Schlagwerk. Es ist technisch für sowohl für den Solisten als auch für den Chor, als auch die Schlagwerker äußerst anspruchsvoll. Sofia Gubaidulina in einem Brief an Friedrich kleinhapl nach einer Aufführung mit dem „Chorus sine nomine“ unter Johannes Hiemetsberger: „Es gibt im Leben eines Komponisten glückliche Momente – wenn er nämlich bestimmten Interpreten seiner Werke begegnet. Zu einer solch glücklichen Begegnung kam es bei der Aufführung meines „Sonnengesangs“ durch Friedrich Kleinhapl. Ich erlebte eine außergewöhnlich tiefe Eindringung in den inneren Gehalt des Werkes und eine vollkommene Umsetzung des Werkgedankens. Die meisterhafte Beherrschung aller für das Werk notwendigen Verfahren der Klangerzeugung, Perfektion und Künstlertum, Sinn und Wille – all dies offenbarte sich in einem einzigen, wahrhaft schöpferischen Akt. Ein unvergessliches Erlebnis!                    Sofia Gubaidulina

weitere Werke sind z.B. Joehannes Berauers „Werden, Sein, Vergehen“ für Chor, 2 Schlagzeuger und Solocello (f. Friedrich Kleinhapl komponiert)                                   „Svyati“ von John Taverner, „Stabat Mater“ von Knut Nystedt

Cello mit Jazz Big Band

Ein erster Versuch in die Welt des Jazz einzutauchen. Das Konzert wurde von dem renommierten amerikanischen Komponisten und Jazz Posaunisten Ed Neumeister für Friedrich Kleinhapl geschrieben, bei der Styriarrte 2004 uraufgeführt und  mit der Jazz Big Band Graz unter Sigi Feigl auf CD eingespielt.